GeDi-Depot
Mit Geduld und Disziplin zum Vermögen
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Hier wird die Performance des GeDi-Depots (s.a. Charts links) zum einem mit den Indices DAX und Dow Jones verglichen. Der Index DAX wurde gewählt, weil das GeDi-Depot ausschließlich in DAX-Werten investiert. Der Index Dow Jones wurde wegen seiner starken wirtschaftlichen Rolle ausgewählt. Zum anderen wurden die beiden Fonds DWS Vermögensbildungsfond I (WKN 847 652) und der Fidelity-European Growth Fund (WKN 973 270) herangezogen. Dem ersten wird eine große Rolle für den Vermögensaufbau bzw. Rentenvorsorge zugesprochen. Er wird sogar für vermögenswirksame Leistungen verwendet. Die Rolle des Vermögensaufbaus übernimmt ebenfalls das GeDi-Depot. Der Fidelity-European Growth Fund ist einer der führenden Fonds Europas, der von Rating-Agenturen hochbewertet wird. Natürlich ist es für uns daher ein großer Anreiz, sich mit diesem Fond zu messen.

Wie man 2005 erkennt, gelang es dem GeDi-Depot in seinem ersten Jahr nicht, den Index DAX zu schlagen. Ebenfalls lief der Fidelity-European Growth Fund mit +8,63% besser als unser Depot. Dem GeDi-Depot gelang es mit einem plus von 3,71% den DWS Vermögensbildungsfond I zu schlagen. Den Index Dow Jones mit seinen +1,13% lassen wir mal aussen vor.

Im Jahr 2006 sprangen unsere Sicherheitsindikatoren an und verhinderten den Abbau der hinzugewonnenen Performance von +23,81%. Logischerweise besitzen die Indices keine Sicherheiten gegen Verluste. Auch die Fonds besitzen keine Sicherheitsindikatoren und mussten so ihre Gewinne wieder abgeben. Am Ende des Jahres holten unsere Mitstreiter wieder auf. Da unsere Sicherheitsindiktoren immer noch negativ waren, haben wir uns an dieser Performance nicht beteiligt. Dennoch war das GeDi-Depot diesmal der Spitzenreiter mit plus 24,37%, gefolgt vom Index DAX mit plus 21,98%. Abgeschlagen war der DWS-Fond mit "nur" plus 10,07%.

Im Jahr 2007 konnte das GeDi-Depot gerade noch die rote Laterne an den DWS Vermögensbildungsfond I weiterreichen. Dieser schloss das Jahr mit minus 0,35% ab, während sich das GeDi-Depot mit plus 2,99% in das Jahr positiv rettete. Der Index DAX war der einsame Spitzenreiter mit plus 22,29%. Der Dow Jones zeigte ein plus von 7,24% und der Fidelity ein plus mit 5,47% auf. Dieses Jahr war von der Subprime-Krise geprägt und so wagten wir es nicht, unser Kapital zu investieren. Das trotzdem Gewinnmöglichkeiten vorhanden war, zeigte der DAX deutlich. Wir freuen uns aber, das die gemanagten Fonds nicht weit von uns entfernt liegen.

Im Jahr 2008 bewährten sich die Sicherheitsindikatoren wieder. Während unsere Mitstreiter in diesem Jahr herbe Verluste einbüssen mussten, erhielt das GeDi-Depot sein Kapital (+0,79%). Zwischen April und Juli wurden drei Trade´s durchgeführt, die sich aber alle als Verlusttrades erwiesen haben (siehe Transaktionen). Den Rest des Jahres gab es keine Signale für das GeDi-Depot. An zweiter Stelle mit einem Verlust von 32,06% kommt der DWS Vermögensbildungsfond I. Knapp dahinter folgt mit einem minus von 35,15% der Index Dow Jones. Fast um die Hälfte seines Kapitals wurde der Fidelity-European Growth Fund erleichtert (-46,63%). Davor liegt noch mit -40,37% der Index DAX. Wir entschliessen uns, keinen Kommentar zu den herben Verlusten der beiden Fonds mit seinen Analysten und Experten abzugeben. Wir hoffen, dass sie im Jahr 2009 wieder würdige Gegner des GeDi-Depots werden.

Das Jahr 2009 endet für die Konkurrenten des GeDi-Depots mit einem schönen Plus. Obwohl die Unternehmen größtenteils kein Wachstum aufweisen und nur Kosten eingespart haben, legten die beiden Indices und die beiden Fonds seit März eine fulminante Longrallye hin. Ob dies von Nachhaltigkeit ist, kann wegen den Konjunkturpaketen der Staaten bezweifelt werden und auch die GeDi-Indikatoren raten zur Vorsicht. Trotzdem eine schöne "Liquiditäts"Rallye, die man ein bisschen neidisch und erstaunt hinterherschaut. So liegt nun das GeDi-Depot Ende 2009 mit seinen +1,73% am hinteren Ende. An der Spitze liegt der Fidelity mit +28,30% und schlägt damit sogar den DAX. Dieser hatte im Jahr 2009 eine Wertzuwachs von 23,85%. An dritter Stelle folgt der DWS-Fonds mit einem Plus von 22,08%. Der Dow Jones konnte +21,69% zulegen.

Das Jahr 2010 war in den ersten drei Quartalen von starken Unsicherheiten beherrscht. Baut sich eine Liquiditätsblase auf? Gehen Staaten pleite? Oder haben wir ein solides Wirtschaftswachstum? Im letzten Quartal brachen die Märkte nach oben aus. Deutschland ist ein extrem exportfreudiges Land. So wunderte es nicht, das die Unternehmen von den vorherrschenden Konjunkturpaketen in den USA und China profitierten. Sehr schön zu sehen war dieses Phänomen an den Umsatzzahlen der deutschen Autoindustrie, die in den besagten Ländern stiegen, aber in Deutschland weiter sanken. Man kam leicht zu dem Schluss, das die gesamte Wirtschaft ohne staatliche Hilfe noch nicht wachsen konnte. Ebenfall ein Indiz waren die exorbitanten Haushaltsschulden der Industriestaaten, die immer neuere Rekorde veranschlagen. Solides Wirtschaftswachstum? Das war kein schönes Umfeld für das GeDi-Depot! Deswegen wurde das Kapital immer noch "geparkt" und man musste zusehen, wie dieses Depot die rote Laterne in diesem Jahresvergleich bekam. Der Index DAX (+62,37%) hat sogar im gesamten Vergleich das GeDi-Depot eingeholt (+65,22%). An dritter Gesamtstelle liegt der Fidelity mit +28,23%. Platz vier hat der DWS mit 17,99% inne und Platz 5 belegt der Dow Jones mit 9,17%.

Das Jahr 2011 war sehr politisch geprägt. Ein EU-Krisengipfel nach dem anderen wurde abgehalten. Die USA rutschte knapp an der Staatspleite vorbei. Die Notenbanken überschwemmten den Markt mit reichlich Liquidität, um ein Zusammenbruch des Finanzsystems zu verhindern. Also wenn man so im Rückblick sich die Wirtschaftsnachrichten noch mal ins Gedächtnis ruft, so haben sich die Börsen verdammt gut gehalten. Nun gut, halt dank den Notenbanken, die dadurch die Regeln der Wirtschaft ausgehebelt haben. Damit ist der Kapitalismus, grob formuliert, mit seiner typischen "Angebot-Nachfrage-Regelung" eigentlich schon Geschichte und wir haben ein "Merkozy-Obama-lismus"!?

Eigentlich wurden die zerstörerischen Schritte schon früher gelegt. Eine Wirtschaft basiert darauf, ebenfalls grob formuliert, die Nachfrage mit einem Angebot zu befriedigen gemäß dem ökonomischen Prinzip. Es war davon auszugehen, das die Unternehmen und Haushalte nicht über unbeschränkte Mittel (hier: Geld) verfügen. Man muss warten, bis die entsprechenden Einnahmen vorhanden sind, um Ausgaben zu tätigen. Das erfordert Zeit bzw. Geduld und kann auch zur begrenzten Stagnation führen. Da kein Politiker in seiner Amtszeit diese Stagnation haben möchte, werden Konjunkturprogramme (Subventionen) auferlegt. Diese Umsatzspitzen wollen natürlich die Unternehmen mitnehmen und investieren in ihre Unternehmen. Sind diese Umsatzspitzen abgebaut, wäre es keine Stagnation mehr, die man zu befürchten hat, sondern eine Reszession! Das möchte erst recht keiner haben. Somit neue Konjunkturprogramme. Dies war schön bei der Abwrackprämie zu erkennen, die die Automobilbranche "unterstützt" hat.

Z.Zt. legen sich die EU-Staaten Sparprogramme auf. Das gab es auch schon mit der 3%-Klausel im EU-Vertrag, an der sich aber keiner gehalten hat! Neuere Verträge sollen nun Sünder automatisch bestrafen, wenn sie sich nicht an die Sparprogramme halten. Doch wenn die Wirtschaft dadurch lahmt und es keine neuen Konjunkturprogramme mehr gibt, was dann? Das Risiko eingehen, dass das Volk rebelliert? In seiner Amtsperiode? Bestimmt nicht! Es wird interessant sein, wohin die Reise geht. Man möchte nicht in der Haut der Politiker stecken, die das jahrzehntelange Übel bekämpfen sollen.

Man sollte aber auch betonen, das es nicht angeht, das Manager das ca. tausendfache an Gehalt bzw. Boni erhalten, während seine Angestellten gerade über die Runden kommen. Erst recht, wenn sie das Unternehmen in die Insolvenz führen. Doch auch hier ist z.Zt. das Zusammenspiel der Politiker und Manager gut zu beobachten, die dadurch wieder den Kapitalimus aushebeln. Wer Leistung bringt, sollte dafür auch ordentlich ausgezahlt werden. Wobei hier der Begriff Leistung zu definieren ist. Ein Geschäftsflug nach der USA ist entweder keine Arbeitszeit wie die Autofahrt zur Firma oder beides ist Arbeitsleistung!

Eigentlich steht im Rückblick des Jahres nur ein kurzer Satz über die wichtigsten Geschehnisse. Diese unvollständige Ausführungen zeigt, das etwas mit dem jetzigen (Finanz)Sytem nicht stimmt!

Der Vergleich bei "GeDi-Depot" geht nun ins achte Jahr! Dieses Jahr liegt der Dow Jones Index mit +5,60% vorne! Verfolgt wurde er vom "Tagesgeld" Depot GeDi mit +1,48%. Also da überlegt man sich schon, ob so eine "Stagnation" nicht mal mit einem Konjunkturprogramm auferlegt werden sollte. Der Index DAX verlor dieses Jahr -14,69%. Die beiden Fonds machte es ihm nach. Der Fidelity ein bisschen mehr (-15,13%), der DWS ein bisschen weniger (-12,02%). Wie schon mal erwähnt, müssen sich die Fonds gewissen Auflagen beugen. Also mal eben alles in Cash sichern, wie es das GeDi-Depot seit Jahren vollzieht, ist ihnen nicht erlaubt. Eigentlich ungerechte Spielregeln hier!

Insgesamt liegt das GeDi-Depot mit 67,67% an der Spitze. Das macht eine jährliche Performance von 7,66%. Platz 2 belegt der Index DAX mit 38,52% (jährliche Performance 4,76%). Dritter ist der Index Dow Jones mit 15,28% (2,05%). Das ist ja noch ein gutes Tagesgeldkonto. Den vierte Platz hat der Fidelity-European Growth Fund mit 8,83% (1,22%). Der DWS Vermögensbildungsfond I sucht mit 3,80% (Gesamtperfomance!) den Anschluss. Das Cost-Average-Depot, bei dem ein Sparplan mit jeweils 100€ monatlich in den DAX eingezahlt wird, hat z.Zt. eine Gesamtperfomance von +4,21% (0,59%).


 CHART 2012





Das Jahr 2012 lebt die Finanzkrise weiter. Einige "Experten" streiten sich darüber, ob es eine Finanz- oder Staatenkrise ist. Nun, auf jeden Fall fehlt dem Einen oder Anderen das Geld. Keiner der Politiker will Verantwortung übernehmen und so "läuft" die Krise weiter. Erstaunlicherweise melden sich jetzt sogar Professoren der Wirtschaftswissenschaften mit einem offenen Brief an die Politik, das so die Krise nicht gelöst wird. Eine Empörung ging durch die Politik. Doch zuletzt meldeten sich in einem Gutachten die "5 Wirtschaftsweisen" zu Wort, ebenfalls mit einer kritischen Abschlussbemerkung. Nun ging ein  mürrisches, trotziges Kopfnicken durch die Hallen der Volksvertreter.

Man kann sehr lange über dieses Verhalten debattieren, aber die Behauptung, die Spekulanten sind Schuld an dieser Krise und deswegen müsste eine Finanztransaktionssteuer erhoben werden, ohne die es sonst zu keiner Lösung kommen könnte, lässt einen sprachlos vor den TV-Nachrichten sitzen. Die neuen Finanzstandorte wie Singapur erfreut es.

Zum einen wird hier der öffentliche Appell der Wirtschaftswissenschaftler unterstützt, zum anderen wird noch mal appeliert, das auch Politiker Verantwortung übernehmen müssen. Wie schnell wird man dann mit einer Äußerung, das kein Land die €-Zone verlassen muss und der Steuerzahler gut wegkommt, mit Bedacht behaupten. Doch dafür müsste man den Artikel 46 Grundgesetz ändern und dafür Politiker zu finden ... Paradox, in der freien Wirtschaft würden Falschäußerungen an die Aktionäre strafrechtlich verfolgt, das gesetzlich auch von den Politikern abgestimmt wurde und selber hat man sich ein Schlupfloch offen gehalten, bei dem man Sachverhalte darstellen kann, wie es einem beliebt. Da kann doch eine wirtschaftliche €-Zone nicht funktionieren.

Zu wichtigeren Themen: Das GeDi-Depot ist immer noch eine TG-Depot. Die Sachlage gibt noch kein Signal, wobei man sich fragt, ob es zu den verwendeten Indikatoren jemals wieder ein Signal gibt. Durch die hohen Liquiditätsspritzen der Notenbanken werden ordentlich die Aktienmärkte gestützt. Dadurch ist der DAX in diesem Jahr z.Zt. mit 8,68% im plus. Mit dabei sind die beiden Vergleichfonds, der DWS mit +8,94% und der Fidelity mit +8,23%. Der Index im Lande des reinen Kapitalismus ist da eher zurückhaltender mit einem plus von 4,54%. Insgesamt liegt erstaunlicherweise das GeDi-Depot noch mit 69,12% an der Spitze. Danach kommt der DAX (+50,53%), gefolgt vom DJ (+20,52%), Fidelity (+17,79%) und dem DWS (+13,08%). Alle liegen also seit 2005 im Plusbereich. Das muss man anhand der immer wieder erwähnten €-Systemkrise mal aufzeigen.

Auf weitere amüsante (eher traurige) TV-Nachrichten....